Wir sind Mitglied des Deutschen Holz- und Bautenschutzverbandes e.V.

Hausschwamm ist kein hoffnungsloser Fall

Der Echte Hausschwamm (Sepula lacrimans) ist einer der gefährlichsten holzzerstörenden Pilze in Gebäuden. Man kann ihn im gesamten Gebäude vorfinden. Er befällt vorwiegend Nadelholz, verschont aber auch Laubholz nicht. Auch andere Zellulose und kohlenhydrathaltige Gegenstände (Bücher, Teppiche, Textilien, Kartoffeln) werden befallen.

Der Hausschwamm wächst bei Temperaturen zwischen ca. 3 bis 26° Celcius und Holzfeuchten zwischen 20 bis 80 %. Sein Optimum liegt jedoch zwischen 18 bis 22° Celcius mit einer Holzfeuchte von 30 bis 60 %. Die Ursache des Schwammbefalls liegt meistens in Konvektionsschäden, aufsteigender Feuchtigkeit, Leckagen etc. Daher ist es zwingend erforderlich, die Ursache zu finden und zu beseitigen, bevor mit der Sanierung begonnen wird, um einen erneuten Pilzbefall zu vermeiden.

Vor jeder Sanierung muss festgestellt werden, ob ein Befall durch den Echten Hausschwamm vorliegt oder nicht, da der Sanierungsaufwand dementsprechend wesentlich höher wird. Für eine einwandfreie Bestimmung werden Proben entnommen und analysiert.

Sachkundenachweis Holzschutz am Bau

Die von uns erfolgreich abgelegte Sachkundeprüfung weist die in DIN 68800 Teil 4 geforderte Qualifikation nach.

  • Wenn Sie Fragen bezüglich des Echten Hausschwamms haben, treten Sie doch mit uns in Kontakt, wir beantworten gerne Ihre Fragen.